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Faire Löhne

Für faire Löhne
Für faire Löhne (Creative Commons, Canva)

Für faire Löhne und gute Arbeit

Wer den ganzen Tag arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können. Gerade das letzte Jahr hat uns allen aufgezeigt, dass es zahlreiche Berufsgruppen gibt, die zwar als systemrelevant eingestuft werden, in denen es jedoch für die Menschen weiterhin an einer angemessenen Bezahlung fehlt. Das muss sich ändern. Daher setze ich mich für die schnelle Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf mindestens zwölf Euro ein. Neben dem gesetzlichen Mindestlohn bedarf es zur Erzielung branchenübergreifender gerechter Löhne, einer stärkeren flächendeckenden Tarifbindung für Unternehmen. Somit stärken wir die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den niedrigen Lohngruppen, und damit Pflegekräfte, Kassiererinnen und Kassierer oder Busfahrerinnen und Busfahrer, denen wir als Helden des Alltags bislang lediglich applaudieren. Zudem leisten wir damit einen wichtigen Beitrag im langfristigen Kampf gegen Altersarmut. Insbesondere die Branchen im Niedriglohnsektor müssen stärker durch Tarifverträge geregelt werden, um zugleich bessere Arbeitsbedingungen zu erzielen. Prekäre Arbeitsverhältnisse gilt es zu reduzieren, das bedeutet die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung eines Arbeitsverhältnisses und die Sachgrundbefristung einer kritischen Würdigung zu unterziehen.

Ein ganz besonderes Anliegen ist es mir, im Deutschen Bundestag für einen einfachen und klaren Grundsatz zu kämpfen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Konkret bedeutet dies, die rasche Angleichung der Löhne zwischen Frau und Mann sowie zwischen Ost und West. Dies wird durch ein Gesetz gelingen, das sowohl Unternehmen als auch Verwaltungsbehörden dazu verpflichten, Löhne auf Geschlechtergerechtigkeit hin zu überprüfen und Verfahren festzulegen, nach denen eine festgestellte Ungleichheit beseitigt wird, ohne dass diese Vorgänge auf den Schultern der Betroffenen lasten.

Die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann wird jedoch nicht bei der Lohnabrechnung abgeschlossen. Sie ist auch eine Frage der politischen Repräsentation und der Besetzung von Spitzenpositionen in Unternehmen. Darum setze ich mich für Paritätsgesetze für den Bundestag, die Länder und Kommunen ein, um eine gleiche Beteiligung von Frauen und Männern an politischen Entscheidungen zu erreichen. In gleicher Weise werde ich mich für die geschlechterparitätische Besetzung einzelner Unternehmensbereiche und der Unternehmensspitze einsetzen.